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  • Hilka B.

    Mitglied
    2. September 2025 um 09:01 in Antwort auf: Tag 4 – Besitz und Wichtigkeit als Erlösung!

    Liebe Kathleen,

    ehrlich gesagt, ich weiß es nicht und ich weiß auch nicht, wie ich es anstellen soll. Reicht es, sich immer wieder zu sagen, dass man sich z.B. selbst liebt? Selbst wenn man sich blöd dabei vorkommt? Hört das irgendwann auf?

    LG Hilka

  • Hilka B.

    Mitglied
    30. August 2025 um 21:28 in Antwort auf: Tag 5 – Schuld

    Liebe Anja,

    bei mir selbst kann ich mir vorstellen,
    zu fragen, würdest du es wieder so machen? Nein. Und ich habe das
    Gefühl, ich kann dies irgendwann loslassen und mir vergeben. Es
    gibt aber noch Situationen mit Menschen, wo ich das Gefühl habe, die
    haben sich bis heute nicht geändert. Die würden es wieder so machen
    und mir das Gleiche wieder antun, wie in der damaligen Situation. Was
    ist mit diesen Situationen, von denen ich weiß, dass der „Schuldige“
    in dieser Situation wieder genauso handeln würde? Wie kann ich
    solche Momente verarbeiten oder damit abschließen und sie loslassen?

    Viele Grüße

    Hilka

  • Hilka B.

    Mitglied
    30. August 2025 um 21:15 in Antwort auf: Tag 4 – Besitz und Wichtigkeit als Erlösung!

    Liebe Anja,

    ich bin immer auf der Suche nach
    Anerkennung und Liebe im Außen (z.B. von meiner Mutter, meiner
    Familie väterlicherseits, die ich nicht mal richtig kenne, etc.), so
    dass ich das, was ich habe (meinen Mann und meine Kinder) gar nicht
    wahrnehme und auch nicht annehmen kann. Wenn z.B. mein Mann oder
    meine Tochter liebevoll zu mir sind, kann ich es nicht annehmen oder
    erwidern und wirke auf sie abstoßend. Sie sagen dann immer: “ja, so
    kennt man dich. Du kannst es nicht zeigen”. Aber wie lange werden sie
    es noch versuchen? Sie werden auch nicht ewig auf meine Reaktion von mir auf
    ihr Handeln warten. Aber wie komm ich da raus? Reicht es wirklich mir
    immer wieder zu sagen: schau, was du hast? Wie schaffe ich es, dass
    es mir nicht unangenehm ist und warum ist das so? Ich gucke
    Filme/Berichte und reagiere emotional. Ich kann emotionale
    Texte/Briefe schreiben, aber in der Realität ist da kaum was, was
    von mir rüber kommt.

    Viele Grüße Hilka

  • Hilka B.

    Mitglied
    25. August 2025 um 13:53 in Antwort auf: Tag 3 – Was kostet mich Kraft

    Hallo,

    ich vermeide z.B. Diskussionen, da diese mir meine Energie rauben, deshalb versuche ich Harmonie herzustellen, es jedem recht zu machen. Ich versuche Ablehnung zu vermeiden und lasse aber auch keine Nähe zu.

    Ich habe schon als Kind gelernt, wenn du schuld bist, oder sein sollst, halt den Mund und geh in dein Zimmer. Nach ein paar Stunden wurde ich dann „ganz normal“ zum Essen gerufen (auch beim Essen durfte am Tisch nicht geredet werden), und es war so, als wäre nichts passiert. Es wurde nie darüber gesprochen, was passiert war. Es war einfach vorbei und wurde totgeschwiegen.

    Erst jetzt wird mir bewusst, dass ich dieses Verhalten unterbewusst bis heute weiter praktizieren.

    LG Hilka

  • Hilka B.

    Mitglied
    25. August 2025 um 13:38 in Antwort auf: Tag 2 – Verantwortung

    Hallo,

    ich habe Verantwortung – Kontrolle – über viele Dinge, die ich mir aber nicht selbst ausgesucht habe. Sie werden mir auferlegt. Ich habe nicht darum gebeten, kann aber auch nicht nein sagen. Ich möchte die Kontrolle gar nicht haben, aber wenn ich es nicht tue, tut es keiner. Ich möchte es jedem recht machen, so dass für mich keine Energie mehr bleibt. Es ist die Angst meine scheinbare Ruhe zu verlieren. Solange ich funktioniere ist alles gut und ich habe danach meine Ruhe bzw. werde in Ruhe gelassen. Ich möchte einfach meine Ruhe und wenn alle versorgt sind, habe ich sie.

    LG Hilka

  • Hilka B.

    Mitglied
    25. August 2025 um 13:16 in Antwort auf: Tag 1 – Selbsthass

    Hallo,

    ich habe jetzt mal die Woche reflektiert und ich würde sagen, ich mache mich nicht selber schlecht, sehe aber auch nichts Gutes in mir. Es ist mir im Grunde egal. Ich befasse mich nicht damit. Ich vermeide Spiegel. Ich fange gar nichts erst an was nicht sein muss, dann scheitere ich auch nicht. Ich habe ein unwohles Gefühl, wenn ich nur daran denke, dass ich versuchen soll liebevoll zu mir selbst zu sein und komme mir blöd vor. Ich kann kein Lob annehmen und denke immer, dass hätte ich noch besser machen können. Ich habe immer das Gefühl nicht gut genug zu sein. Ich bin mir gar nicht bewusst, was mich glücklich machen könnte. Bei anderen ist es anders. Denen will ich immer alles recht machen und habe ein schlechtes Gewissen, wenn meine Kraft dazu mal nicht reicht. Trotzdem habe ich auch oft das Gefühl, dass ich dadurch von anderen ausgenutzt werde und deren Erwartungen immer größer werden.

    LG Hilka

  • Hilka B.

    Mitglied
    30. August 2025 um 20:59 in Antwort auf: Tag 3 – Was kostet mich Kraft

    Liebe Anja,

    ja genau, ich will nur, dass der Moment so schnell wie möglich vorbei ist.

    Aber heute z.B. habe ich gesagt, was mich stört und der Gegenpart ist daraufhin gleich beleidigt in einen anderen Raum gegangen. Ich habe dann versucht, dass nicht ich ein schlechtes Gewissen haben muss, nur weil ich mich gestört gefühlt habe. Ich dachte so, ich kann doch auch mal sagen, wenn mich was stört. Ziemlich unbequem das ganze. Aber richtig? Fühlt sich nicht so an.

    Viele Grüße Hilka

  • Hilka B.

    Mitglied
    30. August 2025 um 20:55 in Antwort auf: Tag 2 – Verantwortung

    Liebe Anja,

    ich kann es wirklich nicht sagen, wovor ich Angst habe. Es ist mir irgendwie noch nicht richtig bewusst. Aber wahrscheinlich weiß ich auch gar nicht, was Ruhe wirklich ist. Denn selbst wenn ich mal allein bin und nichts zu tun habe, dann läuft immer der TV oder das Radio oder etc. nebenbei. Es könnte sein, dass ich Angst vor wirklichen Ruhe habe. Ich war als Kleinkind bestimmt 7 Monate im Krankenhaus und hatte im Teenie-Alter wenn ich allein in meinem Zimmer war, manchmal das Gefühl von bösen Schwingungen und habe mir dann böse Stimmen eingebildet bzw. diese gehört. So habe ich es immer vermieden, allein in meinem Zimmer zu sein. Es kreisen halt weniger Gedanken, wenn man abgelenkt ist, ich denke dass ist der Grund. Ich vermeide auch viele Gedanken, da diese sehr oft oder eigentlich immer negativ sind und von Neid geprägt sind. Das können Kleinigkeiten sein, wie z.B. wie heute, dass meine Mutter mit meiner Schwester einen Ausflug macht und mich nicht gefragt hat, ob ich mit möchte. Ich hätte wahrscheinlich sowieso eine Ausrede gefunden, warum ich nicht mitgegangen wäre, aber wenn ich nicht gefragt werde, gefällt es mir auch nicht.

    Liebe Grüße Hilka

  • Hilka B.

    Mitglied
    30. August 2025 um 20:35 in Antwort auf: Tag 1 – Selbsthass

    Liebe Anja,

    danke für deine Antworten und gute Besserung für dich.

    Ich weiß ehrlich gesagt noch nicht, was mir Angst macht. Ich hoffe, es noch herauszufinden.

    LG Hilka